Als «aktivistische Forschungsgruppe» versuchen wir herauszufinden, wie solidarische Katastrophen-Politik aufgegleist werden könnte. Wir vertiefen uns in Recherchen, besuchen Beispielprojekte, diskutieren mit Aktivisti — und versuchen daraus eine Art «Massnahmenkatalog» zu basteln.
Die Forschungsgruppe existiert noch nicht.
Sie formiert sich ausgehend von diesem Aufruf. Stosse gerne dazu, insbesondere wenn du:
- dich für den solidarischen Umgang mit Krisen interessierst,
- gerne Strategien / Projekte entwickelst und vergleichst,
- und zwischen April 2025 und Mai 2026 Zeit / Energie / Lust für ein solches Projekt hast.
Berührungspunkte und Erfahrungen mit Formen von Recherche und Strategie-Entwicklung in Bereichen wie Bevölkerungsschutz und Community-Organizing können hilfreich werden — mit Neugier und Freude an Gruppenarbeit bist du aber völlig ausreichend ausgerüstet.
Weitere Infos und nächste Schritte
Info-Calls
Info-Calls am 27. März und 02. April. Es werden unterschiedliche Rollen der Mitwirkung und ein möglicher Projektverlauf vorgestellt.
🐸 ForschungsFrosch
recherchieren, vertiefen, diskutieren, …
Die ForschungsFrösche widmen sich in unterschiedlichen Fokusgruppen unterschiedlichen Themenfeldern.
Sie sind ziemlich selbstorganisiert: Arbeitsweise, Rhythmus und Fokus legen sie sich selbst zurecht.
Vermutlich ca. 1x / Monat ist Plenum:
Woran sind wir gerade? Wo brauchen wir Unterstützung? Was gibt es zu koordinieren?
Und dazwischen, regelmässig einen offenen Call:
Um vorzustellen, woran wir gerade sind. Um Fragen zu stellen. Um Texte zu lesen. Um aus unserem Leben zu erzählen. Vermutlich alle 2 Wochen, für alle, die gerade können und wollen.
🦦 OrgaOtter
vorbereiten, organisieren, moderieren, nachfragen, …
Die OrgaOtter schmeissen Administration, Koordination und Organisation. Sie moderieren Austausch und bereiten Retraiten vor. Fragen nach, wie es den Menschen im Projekt so geht. Dienen den Fokusgruppen zu und sind Anlaufstelle für Fragen.
Wir werden noch herausfinden müssen, wie unsere Zusammenarbeit ausschauen wird.
🦫 BeiratBiber
Du hast in einem Feld Erfahrung, Wissen, Kontakte oder Meinungen. Menschen aus der Forschungsgruppe können dich bei Bedarf kontaktieren.
(Wir legen eine Liste an und melden uns bei Bedarf bilateral bei dir.)
🐰 HäppchenHase
Du kannst dir vorstellen, das Projekt punktuell mit zu unterstützen. Die Forschungsgruppe meldet sich sporadisch mit kleinen und klaren Aufgaben — und lassen dich sonst in Ruhe 🙂
Bspw. einen Veranstaltungsort organisieren, ein Treffen bekochen, ein Text gegenlesen, eine Umfrage auswerten — punktuelle Unterstützung, die uns den Rücken stärkt.
(vermutlich gibts einen Signal-Chat wo wir sporadisch Anfragen reinstellen.)
🦔 InfoIgel
Du wirst über das Projekt auf dem Laufenden gehalten. Vielleicht gibst du punktuell Rückmeldungen oder stellst Fragen.
Vermutlich wird es dafür einen Abschnitt auf dieser Webseite geben, vielleicht bald mal eine Art Newsletter oder gar einen offenen Chat — we will see.
- Phase – Gruppe bilden
- Wir formieren und organisieren uns. Finden heraus, in welchen Konstellationen wir zusammenarbeiten wollen, in welchem Rhythmus wir uns austauschen, …
- Im Mai gibt es einen KickOff-Tag. Um uns kennenzulernen und zu organisieren. Ein physisches Treffen mit Online-Partizipationsmöglichkeit.
- Phase – Thema erkunden
- Wir vertiefen uns in unterschiedlichen Fokusgruppen in unterschiedliche Themen. Recherchieren und führen Gespräche, tragen Erkenntnisse zusammen.
- Im Oktober treffen wir uns für einen Retraiten-Tag. Um zu sichten, was bisher geschah. Und um zu planen, in welchen Feldern wir Massnahmen / Ansätze skizzieren wollen.
- Phase – Massnahmen erarbeiten
- Basierend auf unserer Recherche versuchen wir, vielversprechende Ansätze für solidarische Katastrophen-Politik zu entwickeln und zugänglich aufzubereiten.
- Im März 2026 treffen wir uns für einen Retraiten-Tag um diesen «Massnahmenkatalog» abzuschliessen.
- Phase – Resultate vorstellen
- Wir bringen unsere Erkenntnisse in Umlauf. Vielleicht gibt es ein Blogserie, ein Zine oder eine Veranstaltungsreihe (we will see)
- Im Mai 2026 treffen wir uns für einen Retraiten-Tag um Erreichtes zu feiern und zu klären, ob und wie es weitergehen soll.
Gruppe bilden
Zur Forschungsgruppe werden wir in folgenden Schritten:
- Info-Calls und bilaterale Gespräche, um Fragen zu klären
- Meldungen von interessierten Personen trudeln ein
- Wir einigen uns auf einen Termin im Mai, um herauszufinden, ob die Konstellation passt
- Falls dann ein Forschungsgrüppli steht, starten wir Anfang Mai mit einem KickOff um das Projekt aufzugleisen
Unsere Arbeitsweise
… legen wir uns dann gemeinsam zurecht. Voraussichtlich wird es in etwa so:
- Relativ lose Zusammenarbeit. Vieles geschieht parallel zueinander in unterschiedlichen Konstellationen. Wir müssen nicht alle die gleichen Fokusthemen mit gleicher Intensität und Arbeitsweise bearbeiten. (ca. 1-20h/Monat)
- Begleitend: regelmässiger Austausch um uns abzugleichen und zu koordinieren. Vermutlich ein Online-Call alle zwei Wochen, für alle, die gerade können. (ca. 2-6h/Monat)
- Gemeinsame Termine. An KickOff und Retraiten nehmen wir uns ausführlich Zeit, um grössere Themen zu besprechen. Das sind auch Auffangtermine, um ins Projekt zurückzufinden. (4x 1 Tag)
Kommunizieren werden wir voraussichtlich viel auf deutsch. Physische Treffen finden irgendwo zwischen Bern, Basel und Zürich statt, digitale Teilnahme sollte meist möglich sein. Einige Spesen können wir bezahlen.
Wir werden auf eine sorgfältige Zusammenarbeit achten. Dazu gehört, dass wir uns gegenseitig die Zugänglichkeit erleichtern. Trotzdem bleiben Barrieren bestehen. Wenn du gerne mitmachen würdest, aber aus irgendeinem Grund zögerst: melde dich doch.
Vermutlich finden wir Wege, wie wir Teilhabe ermöglichen und erleichtern können.