Wir sind eine Art Netzwerk
Wirklich definiert haben wir uns nie. Wir stehen irgendwie im Austausch, sind mehr oder weniger lose verbandelt und mit unterschiedlichen Überlegungen und Projekten beschäftigt.

Blogbeiträge
Manchmal ist es hilfreich, etwas zu veröffentlichen, um dann einen Link weiterschicken zu können. Für solche Fälle soll diese Webseite eine kleine Plattform sein – Platz für Denkanstösse, Zusammenfassungen, interessante Ressourcen …
Austausch
Wir lernen von- und miteinander. Im Gespräch, im Chat oder an gemeinsamen Veranstaltungen, oft irgendwo in der Deutschschweiz.
Unterschiedliche Projekte
Nebenbei vertiefen und erkunden wir unterschiedliche Dinge: Lokalgruppen, Zines, Forschungsprojekte, Workshops und Aktionsformen.
Mitmachen
Wenn du das hier liest, bist du schon irgendwie Teil des Netzwerks.
Du könntest auch im Chat mitdiskutieren, einen Blogbeitrag veröffentlichen (einfach melden, wir publizieren es dann gerne) oder eigene Projekt anstossen.
Vorsprung?
Die Krisen nehmen zu: Wir steuern auf eine Welt voller eskalierendem Rechts- und Erdrutsch zu. Darauf müssen wir uns solidarisch vorbereiten.
Wir brauchen also eine Art zivilgesellschaftlichen Vorsprung: Um nicht bei jeder Hitzewelle aufs Neue überrumpelt zu werden. Und um das Feld nicht den Rechten und Oligarchen zu überlassen.
Geschichte
Im Frühling 2025 sind wir als «Forschungsgruppe solidarische Katastrophenpolitik» gestartet.
Im Verlauf eines Jahres waren wir an Lesungen und am Kollapscamp, haben Workshops organisiert, Lokalgruppen gestartet, Zines erstellt … Im Zentrum unserer Treffen und dem letzten Jahr stand weniger die Suche nach fertigen Antworten, als die gemeinsame Auseinandersetzung mit schwierigen Fragen. Was meinen wir eigentlich, wenn wir von Kollaps sprechen? Wie lassen sich Katastrophen nicht nur als Ausnahmezustände, sondern als politische und soziale Prozesse begreifen? Welche Strategien brauchen soziale Bewegungen in Zeiten multipler Krisen? Und was könnte eine solidarische Form des “Preppens” sein?
Wir haben gemerkt: Es gibt ein grosses Bedürfnis nach Räumen, in denen über gesellschaftliche Krisen und mögliche Brüche gesprochen werden kann, ohne sofort in Resignation, Zynismus oder technokratische Lösungsversprechen zu verfallen.
Daraus wurde, was auch immer das hier jetzt ist 🙂