EINSCHREIBEN

mitwirken / unterstützen

Es gab zwei Info-Calls am 27.03. und 02.04. Wir waren ca. 20 Personen. Auf dieser Seite nun eine Zusammenfassung und ein Formular, um sich fürs mitwirken oder unterstützen zu melden.

Ich fürchte, diese Seite wird etwas unübersichtlich. Hoffentlich hilft eine Art Inhaltsverzeichnis:

Rollen

Es soll verschiedene Möglichkeiten der Mitwirkung geben. Unterschiedliche Rollen unterstützten und ergänzen sich gegenseitig.

🐸 ForschungsFrosch

recherchieren, vertiefen, diskutieren, …

Die ForschungsFrösche widmen sich in unterschiedlichen Fokusgruppen unterschiedlichen Themenfeldern.
Sie sind ziemlich selbstorganisiert: Arbeitsweise, Rhythmus und Fokus legen sie sich selbst zurecht.

Vermutlich ca. 1x / Monat ist Plenum:
Woran sind wir gerade? Wo brauchen wir Unterstützung? Was gibt es zu koordinieren?

Und dazwischen, regelmässig einen offenen Call:
Um vorzustellen, woran wir gerade sind. Um Fragen zu stellen. Um Texte zu lesen. Um aus unserem Leben zu erzählen. Vermutlich alle 2 Wochen, für alle, die gerade können und wollen.

🦦 OrgaOtter

vorbereiten, organisieren, moderieren, nachfragen, …

Die OrgaOtter schmeissen Administration, Koordination und Organisation. Sie moderieren Austausch und bereiten Retraiten vor. Fragen nach, wie es den Menschen im Projekt so geht. Dienen den Fokusgruppen zu und sind Anlaufstelle für Fragen.

Wir werden noch herausfinden müssen, wie unsere Zusammenarbeit ausschauen wird.

Mitwirken als 🐸 ForschungsFrosch oder 🦦 OrgaOtter

🦫 BeiratBieber

Du hast in einem Feld Erfahrung, Wissen, Kontakte oder Meinungen. Menschen aus der Forschungsgruppe können dich bei Bedarf kontaktieren.

(Wir legen eine Liste an und melden uns bei Bedarf bilateral bei dir.)

🐰 HäppchenHase

Du kannst dir vorstellen, das Projekt punktuell mit zu unterstützen. Die Forschungsgruppe meldet sich sporadisch mit kleinen und klaren Aufgaben — und lassen dich sonst in Ruhe 🙂

Bspw. einen Veranstaltungsort organisieren, ein Treffen bekochen, ein Text gegenlesen, eine Umfrage auswerten — punktuelle Unterstützung, die uns den Rücken stärkt.

(vermutlich gibts einen Signal-Chat wo wir sporadisch Anfragen reinstellen.)

🦔 InfoIgel

Du wirst über das Projekt auf dem Laufenden gehalten. Vielleicht gibst du punktuell Rückmeldungen oder stellst Fragen.

Vermutlich wird es dafür einen Abschnitt auf dieser Webseite geben, vielleicht bald mal eine Art Newsletter oder gar einen offenen Chat — we will see.

Unterstützen als 🦔 InfoIgel, 🐰 HäppchenHase oder 🦫 BeiratBieber

Projekt

Wir werden gemeinsam herausfinden, wie das Projekt genau verlaufen wird und wie wir uns organisieren wollen.

Vorgeschlagen ist folgender Projektverlauf:

  1. Phase – Gruppe bilden
    • Wir formieren und organisieren uns. Finden heraus, in welchen Konstellationen wir zusammenarbeiten wollen, in welchem Rhythmus wir uns austauschen, …
    • Im Mai gibt es einen KickOff-Tag. Um uns kennenzulernen und zu organisieren. Ein physisches Treffen mit Online-Partizipationsmöglichkeit.
  2. Phase – Thema erkunden
    • Wir vertiefen uns in unterschiedlichen Fokusgruppen in unterschiedliche Themen. Recherchieren und führen Gespräche, tragen Erkenntnisse zusammen.
    • Im Oktober treffen wir uns für einen Retraiten-Tag. Um zu sichten, was bisher geschah. Und um zu planen, in welchen Feldern wir Massnahmen / Ansätze skizzieren wollen.
  3. Phase – Massnahmen erarbeiten
    • Basierend auf unserer Recherche versuchen wir, vielversprechende Ansätze für solidarische Katastrophen-Politik zu entwickeln und zugänglich aufzubereiten.
    • Im März 2026 treffen wir uns für einen Retraiten-Tag um diesen «Massnahmenkatalog» abzuschliessen.
  4. Phase – Resultate vorstellen
    • Wir bringen unsere Erkenntnisse in Umlauf. Vielleicht gibt es ein Blogserie, ein Zine oder eine Veranstaltungsreihe (we will see)
    • Im Mai 2026 treffen wir uns für einen Retraiten-Tag um Erreichtes zu feiern und zu klären, ob und wie es weitergehen soll.

Die nächsten Schritte

  • Formular ausfüllen (siehe Links im Abschnitt Rollen)
  • die OrgaOtter treffen sich, um die nächsten Schritte zu organisieren (dabei helfen die Angaben aus dem Formular)
  • Hoffentlich im Mai dann ein KickOff
    • dort lernen wir uns kennen
    • bilden Fokusgruppen
    • und gleisen die Zusammenarbeit auf
  • dann legen wir los 🙂 Wenn wir einigermassen eingespielt sind, können dann vielleicht weitere Personen dazu stossen.

Hintergrund

Solidarische Katastrophen-Politik?

Vielleicht finden wir auch noch bessere Begriffe. (Ein Versuch für ein ganz-Kurz-Intro zu solidarischer Katastrophen-Politik auch hier). Im Kern gehts um zwei Grundgedanken:

  • Wappnen für eine Welt voller eskalierendem Rechts- und Erdrutsch
  • Vorbereiten statt überrumpeln lassen

Die Absicht dahinter: Zerstörung zu stoppen und auszubremsen. Das Leben, auch unter gruseligen Umständen, für möglichst Viele möglichst angenehm zu machen. Den Umbruch als radikale Bewegung nutzen, um solidarisch-ökologische Gesellschaften zu gestalten.

Forschungsgruppe?

Um eine solche Bewegung aufzubauen, brauchts natürlich ganz unterschiedliche Dinge. Wir wählen den Ansatz «Forschungsgrüppli, das Massnahmen skizziert».

Weil es zurzeit nicht wirklich an Motivation / Antrieb für solidarische Kollaps-Politik fehlt. Aber konkrete Projekte / Handlungsansätze sind Mangelware …

Was wir im Rahmen von dieser Forschungsgruppe nicht tun werden:

  • eigenen Aktionen organisieren, Ressourcen mobilisieren
  • ein Kollektiv für die Ewigkeit werden
  • einen Schritt-für-Schritt-Masterplan entwickeln

Wir werden eher:

Möglichkeitsraum öffnen

Erkunden, recherchieren, entdecken und skizzieren.
Besser verstehen: worauf bereitet sich solidarische Katastrophen-Politik vor? Was ist darin möglich?

z.B.: Was bedeuten Hitzewellen? Wie unterscheiden sich diese auf dem Land, in der Agglo und in der Stadt? Wer ist dabei besonders vulnerabel? oder: wie sprechen rechtsnationalistische Zusammenhänge über Kollapsdynamiken? Womit mobilisieren sie? Wo versuchen sie präsent zu sein?

Das wird der Fokus des 1. Halbjahres: recherchieren, Gespräche führen, Auslegeordnung auslegen. Und dabei Visionen basteln und Narrative vorschlagen — einen Diskurs zu solidarischer Katastrophen-Politik anstossen.

Ansätze aushecken

Nach möglichst konkreten Ansätzen / Projekten suchen. Zusammentragen, was bereits versucht und gemacht wird. Eigene Ansätze schustern. Und diese dann zugänglich aufbereiten.

Wir versuchen uns in bewegungsaher Forschung. Das Ziel sind nicht peer-review-Paper, sondern ein Strauss an mögliche Ansätzen / Massnahmen, die von sozialen Bewegungen aufgegriffen werden können.

Netzwerk an Netzwerken werden

Wir beschränken uns vorerst auf 1 Jahr — und entscheiden dann, ob und in welcher Form es weitergehen soll. Längerfristig könnte sich auch dieser Struktur eine Art «Netzwerk aus Netzwerken» entwickeln.

Ein Setting, in dem Menschen aus unterschiedlichen Ecken der Bewegung unf roschung zusammenkomen. Wo wir voneinander lernen und uns gegenseitig unterstützen und ergänzen können.

Kontakt aufnehmen

Diese Seite ist etwas gar rasch entstanden. Bei Nachfragen, Verbesserungsvorschlägen – unbedingt melden! (gerne auch einfach so …)

Zurzeit wird sich Jan Mühe geben, dir zu antworten.

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per Signal: „name.14“